Am 27. September 2008 verstarb nach langer Krankheit im Alter von 86 Jahren unser Kamerad Herbert Balzer aus Hamburg. Er war Angehöriger der 12./ AR 22 der 290 ID. H. Balzer hat u.a. Russlandreisen organisiert und hat viel für den Traditionsverband 290 ID geleistet. Er war unser Mann in Sandborstel an der Gedenkstätte, dort wurde jeden Volkstrauertag an die verstorbenen russischen Kriegsgefangenen erinnert. Auch am Austausch von russischen Schülern und Jugendlichen mit dem VDK war er maßgeblich beteiligt. Er hat viele Beiträge und Artikel für die Zeitschrift "Kameraden" geschrieben. Im Traditionsraum liegt sein Koffer mit dem er aus der russischen Gefangenschaft nach Hause kehrte.
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen.
Die Angehörigen der Familie Stolle aus Wildeshausen erhielt vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im August 2008 die Nachtricht, dass das Grab vom Obergefreiten Heinrich Stolle gefunden wurde. Es wurden weitere 17 Gefallene gefunden. Obergefreiten Heinrich Stolle war Angehöriger der 290 ID und trat nach seiner Verwundung seinen letzten Dienst bei der Ersatzkompanie 269 an. Seine Erkennungsmarke war noch leserlich. Das Grab wurde in Lielmemele gefunden und die Gefallenen werden umgebettet auf den Soldatenfriedhof in Riga.
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Am 07. April 2008 besuchte wieder eine Abordnung aus Delmenhorst die Logistikschule der Bundeswehr in Garlstedt. Es waren ehem. Offiziere, Unteroffizier m.P. und Gäste aus Delmenhorst. Oberstleutnant Vogel führte die Gäste durch die MGS der NVA. Nach dem Mittagessen fand noch mal mit einem Offizierslehrgang ein Besuch der MGS der Bundeswehr statt. Es war eine sehenswerte Veranstaltung. Die ehemaligen Berufssoldaten erkannten viele Gegenstände aus ihrer langen Dienstzeit.
Als Bau aus den späten 30er Jahren wurde das Gebäude 6 die ehemalige Waffenmeisterei eingestuft. Es wurde als Einzeldenkmal gem. § 3 (2) NDschG ausgewiesen. Die Denkmaleigenschaften für das Gebäude der ehem. Waffenmeisterei wurden bestätigt und somit im Verzeichnis der Baudenkmale der Stadt Delmenhorst als Einzeldenkmal eingetragen.
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege.