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Volkstrauertag

Ehrenwache
Ehrenwache

Volkstrauertag 2011
Die beiden Traditionsverbände, der 290 ID und die Kameraden des ehem. IR 65er, haben am Volkstrauertag, am 13. November 2011, ihre Gedenkfeier mit einer Kranzniederlegung am gemeinsamen Ehrenmal, im Bereich der Feldwebel- Lilienthal - Kaserne in Delmenhorst, abgehalten. Hierzu waren die Kameraden der Verbände, Angehörige, Gäste und ehemalige Soldaten der Bundeswehr vom Organisator Stabsfeldwebel a.D.(Bw) Rainer Schiller eingeladen worden. Er konnte fast 40 Gäste begrüßen. Der Bürgermeister der Stadt Delmenhorst, Herr Thölstedt, der Standortälteste und stellv. Brigade-kommandeur der Logistikbrigade 1, Herr Oberstleutnant Baetz, den Kommandeur des Logistikbataillons 161, Herr Oberstleutnant Zapp und Herr Oberst a.D. Zimmer waren anwesend. Ebenso Vertreter vom Reservistenverband Delmenhorst und Kameraden ehem. Berufssoldaten der Bundeswehr aus dem STO Delmenhorst, waren der Einladung gefolgt.

Die Gedenkfeier begann um 13.00 Uhr diesmal bei leichtem Nebel. Nach dem Einmarsch der Kranzträger folgte die Gedenkrede vom Stabsfeldwebel a.D. Wolfgang Jondral. Er erinnerte an den gerade verstorbenen Pastor i.R. Nebelung. Mit Stichworten streifte er die beiden Weltkriege. An die Leiden der Soldaten und der Bevölkerung. Er erwähnte die Leistung der Trümmerfrauen und der Kriegsverletzen. Auch der gefährliche Einsatz der Bundeswehr im Ausland wurde erwähnt. An die Arbeit des Deutschen Kriegsgräberbundes, die noch heute nach der Öffnung des Osten eine neue Möglichkeiten der Vermisstensuche haben, und zu weiteren Aufklärungen beigetragen haben. Mit einem Gebet beendete Herr Jondral seine Gedenkrede.
Er folgte die Kranzniederlegung. Die Kränze wurden diesmal begleitet für die 290 ID von, Herrn Helms, (Angehöriger der 290 ID und ehem. MDB), IR 65 von Herrn Stabsfeldwebel a.D. (Bw) Jondral und der Kranz des Standortältesten der Feldwebel-Lilienthal-Kaserne von Oberstleutnant Baetz. Zwei Obermaate der Marine standen Ehrenwachen und präsentierten. Die Kranzträger waren von der 6. LogBtl 161, Es waren Soldaten der Teilstreitkräfte von Marine, Luftwaffe und vom Heer. Im Hintergrund beendete die Veranstaltung der Trompeter mit dem Lied „Wir hatten einen Kameraden“.

In der GHD (ehem. Offiziersheim) wurde die Veranstaltung fortgesetzt. Herr Oberstleutnant Baetz hielt eine Begrüßungsrede. Er erwähnte die Straßensammlung in Delmenhorst. Er hatte mit zwei Bataillonskommandeuren der Logistikbrigade 1 und Soldaten am Samstag in der Fußgängerzone mit Erfolg für die Kriegsgräberfürsorge gesammelt. Er erläuterte kurz das neue Konzept der Stationierung im Standort Delmenhorst. Danach folgte eine kurze Ansprache vom Stabsfeldwebel a.D. (Bw) Schiller. Dann gab es die traditionelle Erbsensuppe. Auch Kaffee und Butterkuchen gab es reichlich. Auch hier war der unsichtbare Trompeter im Hause. Andreas Schnissa, der seit Jahren diese Veranstaltung begleitet, erinnerte mit seinem Solo an Lili Marlen vor dem Kasernentor. Soldaten der 6. Kompanie des Logistikbataillons 161 füllten die wenigen leeren Plätze an den Tischen. Es wurden interessante Gesprächen geführt. Wie immer ging Frau Meier mit der Sammelbüchse von Tisch zu Tisch. Ihr Bruder, vom IR 65, ist auf Kreta vermisst und bis heute ist sein Schicksal nie geklärt worden. Kamerad Helms (290 ID) ergriff das Wort. Er erinnerte an die Treffen der Verbände ab 1954. Er zog Bilanz über die gute Zusammenarbeit mit der Bundeswehr. Auch den Kriegseinsatz als junger Mann erwähnte er. Der Kreis der Zeitzeugen wird immer kleiner, denn viele Einladungen erreichten nicht mehr den Empfänger. Sie waren entweder unbekannt verzogen oder zur „Großen Armee“ abgerufen worden.
Einige nutzten wieder einen Besuch der Militär-Geschichtlichen-Sammlung im Hause.
Die Traditionsverbände danken der Bundeswehr, die wieder bei der Gedenkfeier mit dem Patenbataillon, dem Logistikbataillon 161, unterstützt hat. Auch ein Dank gilt der GHD für die vorbildliche Beköstigung und dem schönen Ambiente. Die Traditionsverbände und die Bundeswehr sind bestrebt, dass die Volkstrauertage weiterhin in gewohnter Form stattfinden können. Alle Veranstaltungen wurden bisher immer aus Spendengeldern der Verbände finanziert.

Volkstrauertag 2010
Die beiden Traditionsverbände, ehem. IR 65er und die Kameraden der 290 ID, haben am Volkstrauertag, am 14. November 2010, wieder eine Gedenkfeier mit einer Kranzniederlegung am gemeinsamen Ehrenmal, im Bereich der Feldwebel- Lilienthal - Kaserne in Delmenhorst, durchgeführt.
Hierzu waren die Kameraden der Verbände, Angehörige und Gäste vom Organisator, Stabsfeldwebel a.D. Rainer Schiller, eingeladen worden. Der Bürgermeister der Stadt Delmenhorst, Herr Thölstedt, Oberst a.D. Zimmer, der Stellvertreter des Kasernenkommandanten Major Franke. Vertreter des Stadtrates, vom Reservistenverband Delmenhorst und Kameraden ehem. Berufssoldaten der Bundeswehr aus dem Standort Delmenhorst und der Betreiber der Homepage der 22.ID, Thorsten Schnaars, waren der Einladung gefolgt.
Die Gedenkfeier begann um 13.00 Uhr bei strömendem Regen. Der Leiter der Veranstaltung hatte einen Plan B vorbereitet. Der Veranstaltungsablauf wurde geändert. Zum ersten Mal wurde die Kranzniederlegung vorgezogen. Die Kränze wurden von „Alten Kameraden“ begleitet. Von der 290 ID von Herrn Holste aus Bremen, von IR 65 von Herrn Drewfs aus Hamburg und der Kranz des Kasernenkommandanten von Major Franke. Zwei Obermaate der Marine standen Ehrenwachen und präsentierten. Die Kranzträger waren Soldaten von der Marine, Luftwaffe und vom Heer. Der Trompeter im Hintergrund beendete die Veranstaltung an den Gedenksteinen.
Ehemaliges Offiziersheim
Ehemaliges Offiziersheim
In der GHD (ehem. Offiziersheim) wurde im Trockenen die Veranstaltung fortgesetzt. Stabsfeldwebel a.D., Wolfgang Jondral, hielt die Gedenkrede. Er erinnerte an die Opfer der Weltkriege und auch an die Deutschen Bundeswehrsoldaten, die im Unterstützungseinsatz im Ausland gefallen sind. Er zitierte Worte des Bundesverteidigungsministers von Gutenberg von der Beerdigung gefallener Deutscher Soldaten im Afghanistan-Einsatz aus dem Standort Seedorf. Es erinnert an das Kriegsende und an die Trümmerfrauen, die zum Aufbau von Deutschland einen großen Anteil beigetragen hatten. An die Arbeit des Deutschen Kriegsgräberbundes, die noch heute nach der Öffnung des Ostens eine neue Möglichkeit der Vermisstensuche haben, und zu weiterer Aufklärung beigetragen haben. Mit einem Gebet beendete Herr Jondral seine Gedenkrede. Auch hier war der unsichtbare Trompeter im Hause. Andreas Schnissa, der seit Jahren diese Veranstaltung begleitet, beendete die Feierstunde mit dem Lied „Wir hatten einen Kameraden“.
Stabsfeldwebel a.D. Schiller, Sprecher der beiden Verbände, begrüßte die 52 Anwesenden und übermittelte Grüße von Kameraden, die aus gesundheitlichen Gründen und wegen des hohen Alters nicht mehr teilnehmen konnten. Der Kreis der Zeitzeugen wird immer kleiner, denn viele Einladungen erreichten nicht mehr den Empfänger. Sie waren unbekannt verzogen oder von der „Großen Armee“ abgerufen worden.
Es folgte das Grußwort von Major Franke als Kasernenkommandant. Er referierte kurz über die Einsätze der Bundeswehr im Ausland. Er wird im Februar wieder an einem Bundeswehreinsatz im Sudan teilnehmen.
Soldaten der 6. Kompanie des Logistikbataillons 161 füllten die leeren Plätze an den Tischen. Es wurden interessante Gespräche bei Kaffee und Butterkuchen geführt. Viele nutzten wieder einen Besuch der Militär-Geschichtlichen-Sammlung im Hause. Die Traditionsverbände danken der Bundeswehr, die uns wieder bei der Gedenkfeier mit dem Patenbataillon, dem Logistikbataillon 161, unterstützt hat. Auch ein Dank gilt der GHD für die vorbildliche Beköstigung und dem schönen Ambiente.
Der Arbeitsstab bedankt sich für die erhaltenen Spenden. Spendenkonto zur Erhaltung der mgs-del
Kto.Nr. 33.104 753 BLZ 280 501 00
Bilder sind von J. Drewfs aus Hamburg
Es ist eine CD von der gesamten Veranstaltung vorhanden. Für eine Spende ist sie zu erhalten

Volkstrauertag 2009
Die jährlichen Volkstrauertage sind dann Ersatz für die ehem. Bundestreffen.
Die 290 ID hat sich nach dem Kriegsende ab 1954 20mal und das IR 65 ab 1953 19mal in Delmenhorst getroffen. Es werden die Teilnehmer der letzten beiden Treffen von 2005 und 2007 zum 15.11. 2009 nach Delmenhorst eingeladen. Es sind alle Kameraden und Angehörige herzlich eingeladen.


Volkstrauertag 2008
Die beiden Traditionsverbände, ehem. IR 65er und die Kameraden der 290 ID, haben am Volkstrauertag, am 16. November 2008, wieder eine Gedenkfeier mit einer Kranzniederlegung am gemeinsamen Ehrenmal, im Bereich der Feldwebel- Lilienthal - Kaserne in Delmenhorst, durchgeführt. Hierzu waren die Kameraden der Verbände, Angehörige und Gäste eingeladen. Die Bürgermeisterin der Stadt Delmenhorst, Frau Hartmann, Oberst a.D. Zimmer und Kameraden ehem. Berufssoldaten der Bundeswehr aus dem STO Delmenhorst und die Betreiber der Homepage der 22.ID und der Caspari-Kaserne, Thorsten Schnaars und Claas Weis, waren der Einladung von Organisator Stabsfeldwebel a.D. Rainer Schiller gefolgt. Die Gedenkfeier begann um 13.00 Uhr bei schönem Novemberwetter. Pastor i.R. Klaus Nebelung erinnerte an die Opfer der Weltkriege und auch an die Deutschen Bundeswehrsoldaten, die im Unterstützungseinsatz im Ausland gefallen sind. Er erinnerte an ein schreckliches, grauenvolles Ereignis vom 9. November 1938. Es war der Beginn der Verfolgung von Mitbürgern in unserem Lande, an dessen Ende dann Millionen unschuldiger Opfer standen. Mit einem Gebet beendete Pastor Nebelung seine Gedenkrede.Nach der Kranzniederlegung kam der unsichtbare Trompeter zum Einsatz. Andreas Schnissa, der seit Jahren diese Veranstaltung begleitet, beendete die Feierstunde. Im Anschluss waren alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Mittagessen ( Erbsensuppe) in das ehem. Offiziersheim (GHD) eingeladen.
Stabsfeldwebel a.D. Schiller, Sprecher der beiden Verbände, begrüßte die Anwesenden und übermittelte Grüße von Kameraden, die aus gesundheitlichen Gründen und wegen des hohen Alters nicht mehr teilnehmen konnten. Der Kreis der Zeitzeugen wird immer kleiner, denn viele Einladungen erreichten nicht mehr den Empfänger. Sie waren unbekannt verzogen oder von der ,,Großen Armee" abgerufen worden.
Der Kasernenkommandant Oberstleutnant Mauritz begrüßte ebenfalls die Gäste des Volkstrauertages. Eine zusätzliche Aufstockung des STO durch eine Ausbildungseinheit stellt auch eine weitere Unterstützung der Traditionsverbände durch die Bundeswehr sicher. Soldaten der 2. Kompanie des Logistikbataillons 161 füllten die leeren Plätze an den Tischen. Es wurden interessante Gesprächen bei Kaffee und Butterkuchen geführt.
Stabsfeldwebel a.D. Wolfgang Jondral, ein Mann der ersten Stunde, erzählte von seinen Erlebnissen, die er seit 1959 mit den Traditionsverbänden erlebt hatte. Viele nutzten wieder einen Besuch der Militär-Geschichtlichen-Sammlung im Hause. Die Traditionsverbände danken der Bundeswehr, die uns wieder bei der Gedenkfeier mit dem Patenbataillon, dem Logistikbataillon 161, unterstützt hat. Auch ein Dank gilt der GHD für die vorbildliche Beköstigung und dem schönen Ambiente.

Volkstrauertag 2007


Am 18. Oktober 2007 fand in der Feldwebel-Lilienthal-Kaserne die Gedenkfeier zum Volkstrauertag statt. Beginn war am Sonntag um 13.00 Uhr. Pastor i.R. Klaus Nebelung aus Hude hielt die Gedenkrede. Der unsichtbare Trompeter spielte im Hintergrund. Nach der Gedenkveranstaltung am Ehrenmal führte Stabsfeldwebel a.D. Rainer Schiller die Teilnehmer mit einem Bus durch die Kaserne. Er erzählte die Geschichte und informierte die Teilnehmer über die ehem. Luftwaffenkaserne Baujahr 1936. Diese Rundfahrt war nicht angekündigt hat aber allen Gästen gefallen. Auch über den Werdegang der Kaserne nach dem Kriege mit der Belegung durch die Bundeswehr wurde informiert. Die kleine Reise endete im ehem. Offizierheim (heute GHD benannt) dort begrüßte R. Schiller die zahlreichen Gäste und übermittelte Grüße von den Kameraden die nicht teilnehmen konnten.
Kasernenkommandant Oberstleutnant Mauritz begrüßte als Hausherr die 44 Teilnehmer dieser Veranstaltung. Er erläuterte kurz die Aufgaben der Logistikbrigade 1 und versprach auch in Zukunft weitere Unterstützung bei den Volkstrauertagen. Nach dem gemeinsamen Essen und Kaffee und Kuchen hatten alle Teilnehmer wieder die Gelegenheit die umfangreiche Militär-Geschichtliche-Sammlung beider Verbände zu besichtigen.
Unser Dank gilt den vielen Soldatinnen und Soldaten des Logistikbataillons 161. Sie haben wieder vorbildlich diese Feierstunde unterstützt.


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