
Willi Salz
Am 30. Januar 2011 verstarb der Ritterkreuzträger Willi Salz im Alter von 96 Jahren.
Er ist am 28.11.1938 beim II. Bataillon IR 39 in Münster Soldat geworden und wurde im Frühjahr 1940 zur Aufstellung der 290 I D versetzt. Ab Mai 1940 Teilnehmer am Frankreichfeldzug. Am 10. Juli 1940 wurde er als Gefreiter und SMG-Schütze mit dem EK I ausgezeichnet. Am 20. September 1940 erhielt er das Infanterie-Sturmabzeichen und am 01. Oktober 1940 wurde er zum Unteroffizier befördert. Ab Februar 1941 in West-/Ostpreußen wurde er ab 22. Juni 1941 im Russlandfeldzug als Späh- und Stoßtruppführer zur Besonderen Verwendung eingesetzt. Ab 01. November 1941 Beförderung zum Feldwebel. Als Kompanietruppführer in der 6./ 502 versah er seinen Dienst. Das folgende Jahr war er im Kessel von Demjansk mit eingeschlossen. Willi Salz wurde am 23. Februar bei Nikolskoje schwer Verwundet. Am 25. März 1942 erhielt er als erster Unteroffiziersdienstgrad der 290 ID das „Deutsche Kreuz“ in Gold verliehen. Am 01. August.1942 wurde Salz zum Oberfeldwebel befördert. Ab September 1942 bis Februar 1943 versah er seinen Dienst beim Ersatzbataillon in Itzehoe und in Dänemark. Er genoss bis 15. April 1943 den Erholungsurlaub in der Führer-Villa. Danach besuchte er als Fahnejunker die Kriegsschule. Beförderung zum Oberfähnrich und am 01. November 1943 erfolgte die Beförderung zum Leutnant. Am 20. November wurde er wieder zur 290 ID versetzt als Bataillionsadjudant beim II. Bataillon 502. Er wurde Kompaniechef der 6./502. Er wurde mit der Nahkampfspange in Silber ausgezeichnet Am 13. September 1944 erhielt er das Ritterkreuz. Bis Kriegsende südlich von Riga war er abwechselnd Kompaniechef bzw. Bataillionsführer bei der II. Bataillon 502. Er geriet nach der Kapitulation mit der 290 Infanteriedivision (Schwertdivision) in russische Gefangenschaft. Im Januar 1950 wurde er Schwerkriegsbeschädigt entlassen.
Bis zu seiner Pension versah er als Zollbeamter in der Bundesfinanzverwaltung seinen Dienst in Duisburg.
Er besuchte fast alle Bundestreffen der 290 ID. Sein letzter Besuch in Delmenhorst an den Ehrensteinen in der Feldwebel-Lilienthal-Kaserne war 2007
Ritterkreuzträger Wilhelm (willi) Salz, lebte seit Februar 2009 nach einem Schlaganfall in einem Plegeheim.